Raclette ist ein Gericht, welches ursprünglich aus der Schweiz stammt. In früheren Zeiten ließ man am offenen Feuer den Hartkäse schmelzen und streifte ihn auf einen Teller mit Pellkartoffeln und Salzgurken. Heutzutage kann man aber auch verschiedene Fleisch- oder auch andere Gemüsesorten für das eigene Raclette wählen.

 

Zu Anlässen wie Geburtstagen, Weihnachten oder Silvester eignet sich das Raclette besonders als festliches Essen zur Feier des Tages. In der kalten Jahreszeit sorgt dieses Gericht für Geselligkeit und man kann auch gut auf verschiedene Unverträglichkeiten oder Wünsche der einzelnen Gäste achten.

Passende Fleischsorten für Raclette

Prinzipiell gibt es nicht das eine richtige Fleisch für Raclette. Es eignen sich jedoch am besten Sorten, die nicht allzu lange zum Garen brauchen. Das wären beispielsweise Minutensteaks vom Schwein oder auch Putenschnitzel. Man kann aber auch Cocktailwürstchen, Frankfurter Würstchen, oder verschiedene andere Würstchen oder Speck verwenden.

Wer probierfreudig ist, kann es gerne mit verschiedenen Fleischsorten versuchen und seinen Favoriten wählen. Man kann auch Ente oder Wild als Fleisch für das Raclette wählen, die Möglichkeiten sind unbegrenzt, jedoch sollte man für eine schnellere Garzeit das gewählte Fleisch in dünne Scheiben schneiden.

Wo kann man Raclette Fleisch kaufen?

Das Fleisch für Raclette kann man, wie auch alle anderen gewünschten Zutaten, im jeweiligen lokalen Supermarkt erhalten. Dort wählt man einfach aus, was einem vom Geschmack her am meisten zusagt.

Pro Person braucht man in etwa 150 g Fleisch. Es ist zudem empfehlenswert das Fleisch frisch zu kaufen, um eine gute Qualität und Frische zu gewährleisten.

Tipps für die Zubereitung

Am besten lässt sich Raclette mithilfe eines Raclette Grills zubereiten. Hierbei sollte man auf gute Qualität achten, sodass die Reinigung einfach und schnell erfolgen kann, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Zusätzlich benötigt man Raclette Käse und eigens ausgewählte Zutaten (Obst, Gemüse, Fleisch). Man kann aber auch anderen Käse, wie etwa Emmentaler oder Parmesan wählen, je nach Geschmack.

Das Besondere am Raclette ist, dass man einfach verschiedenste Kombinationen ausprobieren kann. Es gibt sogar vegane Optionen, darunter veganen Käse, beispielsweise von Simply V, Tofu, Brokkoli, Mais und etwaige andere Gemüse- und Obstsorten. Auch hier kann man seine Zutaten je nach eigenem Geschmack wählen.

Verschiedene Marinaden für noch mehr Geschmack

Für mehr Geschmack kann man das Raclette Fleisch zuvor marinieren. Das kann man auch schon am Tag zuvor erledigen, was Zeit einspart. Hierfür wird das zuvor dünn geschnittene Fleisch oder auch Tofu für einige Stunden, am besten über Nacht, in Flüssigkeit eingelegt.

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Auch hier gibt es abhängig vom Geschmack verschiedene Möglichkeiten. Beispielsweise kann man eine Marinade aus Öl, Zitrone und Oregano machen. Es können aber verschiedene andere Gewürze verwendet werden, wie Paprika, Salz, Pfeffer oder spezielle Kräuter, wie Majoran, Rosmarin oder Basilikum.

Man kann das Fleisch aber auch erst kurz vor dem Braten mit Öl und Kräutern verfeinern, es empfiehlt sich aber dieses zumindest für eine halbe Stunde in der Marinade zu lassen.

Ideen für Soßen, die zu jedem Fleisch passen

fleisch-beim-raclette-ist-mussWenn man gekaufte Soßen wählt, eignen sich besonders Ketchup, Senf oder Cocktailsoßen, aber auch Kräuterbutter oder ähnliches als Soßen zum Fleisch oder auch zum Gemüse. Wenn man beispielsweise Birnen grillt, könnte man sie anschließend mit etwas Honig begießen.

Es gibt verschiedene Soßen, die man entweder kaufen oder selbst herstellen kann. Hier sind ein paar Beispiele und Anregungen für leckere Soßen aufgeführt, die man einfach und schnell selbst Zuhause zubereiten kann.

Sour Cream: Aus feingeschnittenem Schnittlauch, Knoblauch, Jogurt und Speisetopfen, Creme fraiche, Salz und Pfeffer kann man selbst eine leckere Sour Cream zubereiten.

Zigeunersoße: Aus Paprika, Ketchup, Mais, Salz und Pfeffer und eventuell Chili kann man eine Zigeunersoße machen.

Cocktailsauce: Cocktailsauce kann man auch einfach und schnell Zuhause zubereiten. Hierfür braucht man Jogurt, Ketchup, Mayonnaise, Schlagobers und etwas Weinbrand. Die Soße wird mit Salz. Pfeffer, Zucker und nach Belieben mit Chilipulver abgeschmeckt.

Guacamole: Guacamole kann man mit Avocado, Zitrone, Salz und Pfeffer selbst herstellen. Es gibt aber noch einige andere Soßen mit Avocado, die man selbst machen und ausprobieren kann.

Sauce Tartar: Für diese Soße mischt man Ei, Senf, Zitronensaft und Salz in einer Schüssel und fügt unter ständigem Rühren Öl hinzu, bis eine dickflüssige Mayonnaise entsteht.

Anschließend schneidet man Ei und Gurken in Würfel hackt Zwiebeln und Kapern klein und zerkleinert Petersilie. Anschließend mischt man alles unter die Mayonnaise. Wenn es schnell gehen soll, kann man auch gekaufte Mayonnaise verwenden.

Beilagen ergänzen das Festmahl

Auch verschiedene Beilagen können für das Raclette gewählt werden. Als Beilagen eignen sich unterschiedliche Brotsorten, sei es nun (Kräuter) Baguette oder Schwarzbrot, Bruschetta (Baguette in Scheiben schneiden, anbraten/toasten und mit einer Mischung aus Tomate-Öl-Salz-Pfeffer belegen).

Zudem eignen sich als Beilagen auch verschiedene Salate, wie etwa gemischte Salate (Tomate, Mais, Paprika, Mozzarella, Oliven) oder grüne Salate, je nach Geschmack mit oder ohne Erdäpfel. Generell gilt, alles, was einem schmeckt, kann man für das Raclette verwenden werden, sei es nun als Beilage oder zum Grillen. Weitere Raclette Ideen.

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