Besonders zu festlichen Zeiten ist das Raclette heiß begehrt. Es gibt unzählige Rezepte und Ideen, die einfach umzusetzen sind. Allerdings haben sich die Zeiten geändert. Denn traditionelle Ideen fürs Raclette wirken heutzutage eher überholt und langweilig.

 

Auch etabliert sich in den letzten Jahren immer mehr der vegane und vegetarische Lebensstil, weshalb es auch passend dazu immer mehr leckere Rezeptideen gibt. Kreative und klassische Anregungen sollen an dieser Stelle vermittelt werden, die nicht nur an Festtagen, sondern jeden Tag ein Erlebnis für Gemüt und Gaumen sind. Doch wie macht man Raclette überhaupt?

Wie macht man Raclette richtig?

Besonders zu Weihnachten und Silvester ist der Raclette Grill und das Raclette Fondue in vielen Familien nicht mehr wegzudenken. Das gemeinsame Schlemmen am Tisch ermöglicht es für jeden Geschmack eine ganz eigene Kreation aus diversen Fleisch- und Gemüsesorten sowie Saucen zu zaubern.

  • Das passende elektrische Raclette Gerät ist also schon gekauft.
  • Es sollte einfach zu reinigen sein, genügend Pfännchen mitbringen und dazu noch unter dem Grill ausreichend Hitze produzieren, sodass nicht ewig lange auf die Pfännchen gewartet werden muss.
  • In vielen Fällen haben nämlich insbesondere die günstigen Geräte bereits nach wenigen Jahren ausgedient.
  • Auch die Pfännchen und Grillplatten lassen sich oft nicht mehr komplett reinigen.
  • Unschöne Kratzer und Ablagerungen bleiben zurück, die Leistung lässt nach.
  • In diesem Fall ist die beste Idee: Kaufen Sie ein neues und modernes Gerät – bereits ab 50 Euro kann man solide Modelle ergattern.
  • Allerdings wird erst ab 80 Euro aufwärts richtige Qualität geboten, die sich auch über Jahre hinweg hält. Jetzt gilt es den richtigen Käse zu organisieren.

Hierbei ist die Qualität das A und O. Am besten wird auf speziellen Raclette Käse zurückgegriffen. Diesen gibt es in der Saison, aber teilweise auch das gesamte Jahr über in jedem Discounter. Wer sich nach echter Premium Qualität sehnt, der kauft echten Schweizer-Raclette Käse mit würzigem Geschmack und den besten Schmelzeigenschaften. Pro Person sollte mit 150 bis 250 Gramm Raclette-Käse gerechnet werden. Ist der Käser organisiert, geht es weiter mit den Zutaten.

Ideen für Raclette Zutaten

Die klassicshen Zutaten für die Beilagen sind Kartoffeln, Zwiebeln und kleine eingelegte Gürkchen. Daneben wird gerne das verschiedenste Gemüse verwendet – von Champignos, über Paprika bis hin zu gekochten Karotten, Cherry-Tomaten und Oliven ist alles möglich. Echte Feinschmecker greifen aber nicht nur auf Standard-Rezepte zurück.

Ausgefallene Ideen gehen über Birnen bis hin zu Spargel aus der Dose, Kürbis, Maronen und Früchte wie Erdbeeren oder Melonen. Hier kommt es ganz auf den Geschmack der Gäste an. Für Fleischesser darf das passende Fleisch für Raclette jedoch nicht fehlen.

Mageres Hähnchenfleisch geschnetzelt, Schinken, Rindersteak und Garnelen sind besonders beliebt. Aber auch Lamm und Kalb sind möglich. Auch hier kommt es ganz auf den eigenen Geschmack an. Übrigens sind ebenfalls Käse-Variationen wie Parmesan und Emmentaler eine gute Abwechslung.

An Vegetarier und Soßen denken

Vegetarier können auf Sojaschnitzel und vegetarischen Schinken zurückgreifen. Auch veganer Käse für den Raclette Grill kann man mittlerweile online bestellen oder in manchen Supermärkten kaufen.

Sind noch andere Gäste anwesend, lohnt es sich auch hier mitzudenken. Anschließend lassen sich noch leckere Soßen selbst herstellen oder im Supermarkt kaufen. Diese sollten in jedem Fall noch bereit stehen. Von Chilisoßen, Cocktailsoßen bis hin zu Mayonnaise und Barbecue-Soßen ist die Auswahl groß.

Nachdem alle Zutaten auf dem Tisch bereit stehen und der Raclettegrill aufgeheizt ist, kann jeder die Pfännchen nach Lust und Laune befüllen und anschließend selbst überbacken.

Wenn der Käse fertig ist, einfach den Inhalt auf den Teller geben und zusammen mit Brot und der Soße nach Wahl genießen. Kartoffeln sind übrigens ein Muss – da ist Brot nicht unbedingt notwendig. Das Raclette Vergnügen soll aber schließlich auch satt machen. Die Frage „Wie macht man Raclette?“ ist demnach einfach erklärt

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Leckere Rezepte für Raclette Pfännchen

Variieren und ausprobieren kann man hier viel, schließlich hängt vieles noch vom eigenen Geschmack und den Vorlieben der Gäste ab. Das Prinzip ist jedoch einfach und auch die Vorbereitungsmaßnahmen halten sich im Rahmen. Weitere ausgefallene und klassische Ideen für Raclette Zutaten sind die folgenden:

Käse: Raclette Käse, Emmentaler, Gorgonzola, Cemembert, Cheddar, Gouda, Bergkäse, Parmesan, Halloumi und Mozzarella.

Fleisch: Schweinefilet, Hackfleisch, Lammfilet, Rindersteak, Hähnchenstreifen, Entenbrustfilet, Putenbrustfilet, Bacon und Kalbsfilet.

Gemüse: Paprika, Mais, Cherry-Tomaten, Brokkoli, Kartoffeln, Bohnen, Zwiebeln, Zucchinis, Spinat und Blumenkohl.

Vegan: Avocado, Veganer Käse (bspw. Simply V-Scheiben), Tofuwürstchen, gekochte Brokkoli Rösschen, Kapern, Oliven, Saitan, Mais und rote Zwiebeln.

Als Beilagen eignen sich sehr gut auch Kräuterquark, Crème fraîche, Eier, Ketchup und Senf. Aber auch Salate sind neben dem optionalen Brot Beilagen, die gerne gesehen sind. Gerade mit Brot kann man aber auch viel Abwechslung hineinbringen wie beispielsweise mit Körnerstangen, Fladenbroten oder Vollkornbroten. Auch Ciabatta erfreut sich einer großen Beliebtheit.

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Raclette mal anders – Experimentieren ist gefragt

Scheuen Sie sich nicht, auch einmal Süßes und Exotisches zu versuchen und sich ein wenig auszuprobieren. Es gibt so viele leckere Meeresfrüchtearten, eingelegte Früchte, Saucen und andere Beilagen, die den Raclette Abend abrunden können. Auch die Zugabe verschiedener, gerösteter Nüsse sollte einmal probiert werden.

Ebenfalls beliebt ist die Verwendung unterschiedlicher Konfitüren und Marmeladen. Außergewöhnliche Spezialitäten lassen sich besonders in Feinkostläden und den Feinkostregalen der Supermärkte entdecken. Probieren Sie ruhig auch unterschiedliche Schinkensorten und Salamis aus. Besonders gut kommt auch das Jakobsmuscheln Raclette an.

Einfach etwa 200 Gramm Jakobsmuschelfleisch bereitstellen und mit einem selbstgemachten Knoblauchöl verfeinern. Mit etwas Petersilie und Zitronensaft aufpeppen.

Dazu passt sehr gut eine Tomatensoßen oder Mayo. Auch Burger-Pfännchen sind ebenso wie Pizza Pfännchen eine ausgefallene Idee. Es lohnt sich auszuprobieren. Rezepte gibt es hierzu genügend. Das Video unten zeigt ein Rezept zum Mini-Pizza Raclette.

Wie macht man das Raclette sauber?

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Nachdem der Raclette Abend oder Nachmittag erfolgreich beendet wurde, stehen viele vor einer Hürde: Wie macht man das Raclette richtig sauber? Hier gibt es verschiedene Ansätze, nicht alle Pfännchen lassen sich jedoch in der Spülmaschine reinigen. Es kommt ganz darauf, ob die Grillplatten aus Naturgrillstein oder aus einer Antihaftbeschichtung bestehen.

Da sich eine Steinplatte nur mit Wasser vollsaugen würde und porös wird, empfiehlt es sich hier nicht die Platte in die Spülmaschine zu stecken. Ein feuchter Schwann mit etwas Spülmittel sollte auch im Falle einer antihaftbeschichteten Platte ausreichen.

Allerdings wird in beiden Fällen nicht empfohlen auf spitze Gegenstände zurückzugreifen. Bevor Sie zum Schwamm greifen, empfiehlt es sich hingegen mit einem Holzspatel zunächst alle Verkrustungen zu entfernen.

Die Pfännchen werden am besten etwa 30 Minuten in Wasser eingeweicht und anschließend ebenfalls mit einem Schwamm behandelt. Diese Prozedur sollte in den meisten Fällen genügen.

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